KW 21 vom 23. Mai 2018

Getreide: N- Düngung für Ertrag und Qualität !

Gerade bei begrenzten N-Mengen kommt es auf eine bestmögliche Ausnutzung des vorhandenen Stickstoffs in der Spätdüngung an.

Der Weizen nutzt in den nächsten 4 Wochen 40% seines gesamten N-Bedarfes für die Ertrags – und Eiweißbildung im Korn.

VULKANO setzt N in Ertrag um !

VULKANO enthält Pyroglutamin, den wichtigsten Baustein während der Proteinbildung.

Gerät ein Bestand unter Stress, fällt der Pyroglutaminspiegel in der Pflanze und die Proteinbildung verlangsamt sich, Wachstum und Ertragsbildung werden heruntergefahren – Vorgänge, die direkt vom N-Kreislauf der Pflanze gesteuert werden.

Ein hoher Glutamingehalt im Blatt sorgt jetzt dafür, dass die N-Assimilation unter bestmöglichen Bedingungen ablaufen kann.
VULKANO füllt die Depots der Pflanze an natürlichem Pyroglutamin und schafft damit die besten Voraussetzungen für hohe Erträge.

Achtung: Für eine optimale N-Assimilation braucht die Pflanze ausreichend Schwefel! Deshalb, neben Stickstoff, auch auf eine ausreichende Schwefelversorgung achten.

Leicht aufnehmbare Schwefelformen z.B. ATS werden dabei wesentlich schneller verwertet als elementarer Schwefel.

Anwendung:

Winterweizen 3,0 L/ha  EC 37 / 39

VULKANO kann mit Fungiziden und Wachstumsreglern kombiniert werden

EC 39 Fahnenblatt   

Im Getreide stellt sich jetzt die Frage, wie der Bestand kostengünstig bis zur Abreife gesund erhalten werden kann. Immerhin soll der Fungizidschutz möglichst lange auf Fahnenblatt und Ähre halten. Der Weizen braucht noch 8 Wochen bis zur Ernte. In vielen Bestände sind die oberen Blattetagen gesund , es besteht jedoch ein erhöhtes Infektionspotential für Septoria und Roste. Ist eine Fusarium-Blütenbehandlung geplant, sollte bei geringem Befall mit Septoria, Braunrost oder Gelbrost jetzt eine Zwischenbehandlung mit reduzierten Aufwandmengen (-25%) durchgeführt werden.

Wer seinem Weizen etwas Gutes tun möchte, kann in diesem Stadium 3,0 L/ha VULKANO in die Tankmischung geben; falls die Schwefeldüngung bisher unter 35 kg/ha liegt, ergänzen 5-10 kg Bittersalz den Bedarf.

 

 

EC 55 Abschlußbehandlung  MYKO TOP:

In der abschließenden Ährenbehandlung kommt es dann auf einen Fungizidbelag mit lang andauernder Wirkung an. Dies bedeutet zum einen, es muß ein ausreichend robustes „Wirkstoffdepot“ in Fahnenblatt und Ähre angelegt werden und das Fungizid muss perfekt bis in alle „Ecken“ und „Winkel“ verteilt werden. Nach der Spritzung soll der Belag schnell vor UV-Licht und Abwaschung durch Regen und Tau versiegelt sein.

Wichtig: Der Anwendungszeitpunkt

Sobald die Ähren zu 50% sichtbar sind ( EC 55 ) besteht bei Temperaturen über 150 Grad C und Regenschauern Infektionsgefahr für fusariumanfällige Sorten.    Die Spritzung sollte dann frühzeitig oder bis 24 Stunden danach erfolgen. (EILT!)  Wasseraufwandmenge 200 L und Doppelflachstrahldüse. Netzmittel Additiv: MYKO TOP 200 ml (oder PH-FIX5).

MYKO-TOP optimiert den Spritzbelag durch 2 Komponenten:

  1. Organo-Silikon. Sorgt für vollständige Benetzung von Fahnenblatt, Ähre und Hüllspelze und ein tiefes Eindringen in die Ähre
  2. Latex-Komponente: Langzeitschutz für den Spritzbelag. Verhindert die Abwaschung durch Regen und schützt vor UV Abbau.

Die Mittelauswahl:

1,0 Osiris + 0,5 Prosaro + 0,2 MYKO-TOP (bei späterer Anwendung die AWM erhöhen +25%)

Weniger fusariumanfällige Sorten werden ab Ende Ährenschieben (EC 59) mit                                   0,5 Taspa + 0,7 Folicur + 0,2 MYKO-TOP gespritzt

Die Zumischung eines unspezifisch wirkenden Kontaktmittels z.B. Dithane Neotec mit 1-1,5 oder Netzschwefel verstärkt die Depotwirkung.

 

 

Mais  NU-PHOS38

NU-PHOS38 ist ein Blattdünger mit schnell aufnehmbarem Kalium- und Ammonium Phosphonat in einer patentierten Dimethylsulfon Formulierung.

(Ertragsvorteil: +17% TM 2016)  Empfehlung: NU-PHOS38 1,0 L/ha im 6-8 Blattstadium des Maises

NU-PHOS38 ist mit Maisherbiziden gut mischbar, die Anwendung bei mehr Blattmasse erzielt jedoch höhere Wirkungsgrade.

 

 

Zuckerrübe:  NAK3  PHFIX5

Das Additiv PHFIX5 in der NAK3 -Spritzung ersetzt perfekt den Einsatz von Öl als Additivzusatz zu Blattherbiziden. Die Wirkung der Mittel wird verbessert und die Blattoberfläche der Rüben geschont.

Dies gilt auch für Clopyralid-Anwendungen zur Distelbekämpfung und Gräsermittel..

PHFIX5 hat sich auf tausenden von ha als wirtschaftliche Alternative bestens bewährt. Die Dosierung erfolgt nach der Wasserqualität.
Blattaktive Wirkstoffe werden hierbei wesentlich rübenschonender ausgebracht als mit Öl-Produkten.

PHFIX5 wirkt als Durchdringer auf Ethoxylatbasis.
Dadurch wird  die Wachsschicht der Rübenblätter wesentlich weniger strapaziert.

Besonders wichtig ist jetzt: Eine gleichmäßige Benetzung der Unkräuter, möglichst mit feintropfiger Düse (02) und hohem Druck bei Wassermengen von 150-200 L fahren.

Die Gräserbekämpfung mit fop-Mitteln erfolgt unabhängig von der NAK-Spritzfolge und am besten solo im Abstand von 3 Tagen im 3-Blatt-Stadium der Gräser. Bei verringerten Aufwandmengen verbessert  PHFIX5 die Benetzung und Wirkungssicherheit der Gräsermittel erheblich und ergänzt dabei den fehlenden Netzmittelanteil.