KW11 vom 13. März 2019

Zuerst ein stabiles Gerüst für hohe Erträge bauen!

Beste Startbedingungen für hohe Erträge bei Raps und Getreide. Besondere Sorgfalt gilt jetzt einem soliden Bestandesaufbau. In den tieferen Bodenschichten 30-60cm schlummern hohe Nmin- Vorräte, die zusammen mit der Mineralisation bei steigenden Bodentemperaturen viel Stickstoff bereitstellen. Nur Bestände, die über ein stabiles Wurzel- und Sproßsystem verfügen, werden diese Stickstoff-Schübe in Ertrag umsetzen, ohne ins Lager zu gehen.

Die Wurzel gezielt fördern – NU-PHOS38

Das Wiederergrünen der Flächen wird im Getreidebau in den nächsten Tagen beginnen. Auch Wurzelwachstum ist bereits erkennbar. Besonders wichtig ist in dieser Situation die Neubildung der Feinwurzeln. Diese sichern die Aufnahme von Nährstoffen und Bodenwasser für den bevorstehenden Wachstumsschub bei Getreide und Raps.
Die zweite wichtige Funktion der Feinwurzeln ist die Bildung von Wachstumshormonen (Cytokinine) in den Wurzelspitzen.

Diese steuern direkt Zellteilung und Pflanzenwachstum und damit den Ertragsaufbau.

Die Förderung der Wurzelbildung ist damit das Fundament für einen soliden Bestand, der auch nachfolgende Trockenphasen problemlos übersteht und eine gute Wassernutzungseffizienz aufweist.

NU-PHOS38 kann bei Spurenelementmangel gemeinsam mit Blattdüngern ausgebracht werden.

Eine Spritzung von 0,5 L in Raps und 0,75 L in Gerste und Weizen mit dem Biostimulator NU-PHOS38 versorgt die Pflanze sofort über das Blatt mit Ammonium und Kalium. Die patentierte Formulierung mit dem Wirkstoff Dimethylsulfon sorgt für schnelle Aufnahme der Nährstoffe über das Blatt.

Die P-Form in NU-PHOS38 wirkt voll systemisch und wird in Sproß und Wurzel transportiert. Hierdurch wird das Wurzelwachstum direkt stimuliert und die Bildung pflanzeneigener Abwehrstoffe gestartet.
Das Ergebnis sind dichtere Getreidebestände und eine höhere Schotenanzahl beim Raps.

Die Formulierung von NU-PHOS38 hat sich seit Jahren bewährt und ist sehr gut pflanzenverträglich. Die Anwendung kann zum Spritzstart auch als Tankmischung mit Pflanzenschutzmaßnahmen kombiniert werden.

Andüngung mit Augenmaß

Die hohen N-Vorräte und eine hohe zu erwartende N-Mineralisation aus dem Boden sollten bei der Startgabe unbedingt mit einkalkuliert werden.

Neben Stickstoff spielt besonders die Versorgung mit Schwefel eine zentrale Rolle bei der Ertragsdüngung. Die Düngeempfehlungen für Schwefel stammen größtenteils noch aus den 80er Jahren und beruhen auf den S-Bilanzierungen von E. Saalbach.

Mittlerweile sind die S-Düngeempfehlungen viel zu niedrig kalkuliert da der Bilanzierung immer noch die hohen Immissionswerte aus der Vergangenheit zugrunde liegen. Die Zeiten ändern sich und die Luft enthält weniger Schadstoffe: In siedlungsfernen Gebieten beträgt heute der SO2 Eintrag aus der Luft gerade einmal 1-2 kg /ha, während ein Weizen bei Ertragserwartung 100 dt mindestens 50 – 60 kg S benötigt. Erschwerend kommt hinzu, dass Schwefelmangelsymptome leicht mit Stickstoffmangel zu verwechseln sind. Der N-Sensor liefert bei Schwefelmangel kein korrektes Signal! Übrigens erreichen die NOx Immissionen entlang der Autobahnen immer noch leicht 60 kg N je Hektar und Jahr.

Dem Lagerrisiko vorbeugen: Bei Standfestigkeit auf Nummer Sicher gehen

Besondere Beachtung verdient in diesem Frühjahr der Einsatz der Wachstumsregler.

Gerade bei üppigem Stickstoff Angebot kommt der Standfestigkeit zentrale Bedeutung zu, damit Starkwindereignisse keine Spuren hinterlassen.

Die frühen Einsatztermine sind auch in diesem Jahr die Wirksamsten!

Denn Wachstumsregler stauchen dort, wo Streckungswachstum stattfindet.

Allerdings zeigen Versuche auch: Wachstumsregler bedeuten Stress für die Pflanze.

Besonders bei wenig Bodenwasser, Trockenheit oder Temperaturen <10 oC:

Daher ist es besser, die Aufwandmengen nicht einfach höher zu dosieren, sondern die Wirksamkeit mit dem Additiv PHFIX5 abzusichern.

Mit PHFIX5 wirken Wachstumsregler effektiver:

PHFIX5 senkt den pH Wert, verbessert die Aufnahme und stoppt die Festlegung der Wirkstoffe durch Wasserhärte.

CCC, Trinexapac, Mepiquat+Prohexadion-Ca und Ethephon haben Eines gemeinsam:

Sie wirken am besten im sauren Milieu, sobald die Wasserhärte abgebunden ist.

PHFIX5 verbessert darüber hinaus die Aufnahme über das Blatt, wichtig bei niedrigen Temperaturen (8-12 0C)

Dies gilt übrigens auch für Wachstumsregler-Azole im Winterraps. Die Zugabe von PHFIX5 beschleunigt sowohl die Aktivierung des Prohexadion-Ca im Medax Top, als auch die Aufnahme von CCC und Trinexapac über das Blatt.

Beste Voraussetzungen für eine sichere Wachstumsregler Wirkung in frühen Stadien ohne Ertragseinbußen.

Mit PHFIX5 macht sich durch sichere Wirkung der Wachstumsregler bezahlt und sorgt als „Betriebssystem für die Spritze“ für hervorragende Tankmischbarkeit aller weiteren Mischpartner.

Wichtig ist die Reihenfolge:

  1. Wasser einfüllen
  2. PHFIX5
  3. … dann das Mittel