KW 33 vom 15. August 2018

Unkrautbekämpfung im Winterraps

Empfehlung zum Einsatz des Additives BOSTAT

 

Vorbereitung und Aussaat

Gute Strohverteilung und Zerkleinerung sind wichtig für gleichmäßigen Auflauf und eine gute Herbizidwirkung. Ein „sauberer Tisch“ ohne Erntereste erleichtert die exakte Saatgutablage:

(2 cm bei Lehm und Tonböden, 3 cm auf Sandböden).

Die empfohlene Saattiefe ist auch wichtig für die Herbizidverträglichkeit.

Tonige Böden, die in der Tiefe nicht zu feucht sind, können für gleichmäßigen Auflauf und gute Herbizidwirkung nach der Saat gewalzt werden.

Bei Böden mit Verschlämmungsgefahr bietet die Mulchsaat bessere Auflaufbedingungen für den Raps. Eine N-Ausgleichsdüngung zum Stroh ist in diesem Fall über eine AHL-Spritzung gut möglich.

Unkrautbekämpfung:

Gute Verträglichkeit + gute Wirkung bei niedrigen Kosten = BOSTAT

Je früher nach der Saat im Vorauflauf gespritzt wird, desto wirksamer sind auch geringere Aufwandmengen. Die preisgünstigste Unkrautbekämpfung gibt es mit reduzierten Aufwandmengen  Metazachlor und der Kombination Clomazone im VA.  BOSTAT sorgt hierbei für einen stabilen Herbizidfilm auf der Bodenoberfläche, der gut vor Einwaschung geschützt ist.

Abdrift vermeiden mit BOSTAT:

Alle VA Herbizide verlangen bei den Abstandsauflagen eine flächenscharfe Anwendung.

Die exakte Ausbringung des Herbizidfilms ist mit dem Additiv BOSTAT sehr leicht.

Die Abdrift wird durch den Additivzusatz nahezu gestoppt. Abdriftgefahr besteht immer dann, wenn ein hoher Anteil Feintropfen (< 100 um) in der Luft stehen bleibt.

Neueste Lasermessungen zeigen: BOSTAT verringert als einziges Additiv wirkungsvoll den Anteil der Feintropfen um bis zu 50%.

Übrigens – die Messungen haben außerdem ergeben: AHL ist als Antidriftmittel nicht geeignet !

Unkrautwirkung ohne Herbizidbelastung:

Ein gleichmäßiger Herbizidfilm auf der obersten Bodenschicht ist die beste Garantie für eine gute Unkrautwirkung. Gerade auf leichten Böden sorgt  BOSTAT bei niedrigen Aufwandmengen für eine gute Unkrautwirkung bei ausreichender Verträglichkeit. Nachfolgende Niederschläge führen dann nicht mehr zu den einschlägig bekannten Herbizidschäden. Die vergangene Saison hat gezeigt, Herbizidbelastungen verursachen einen Wachstumsstillstand und bremsen die wichtige Wurzelentwicklung im Herbst.

Die Vorteile:

BOSTAT in Herbizid Tankmischungen :

  •  BOSTAT stoppt Herbizidbelastungen durch Einwaschung in die Wurzelzone
  •  BOSTAT reduziert den Feintropfenanteil um bis zu 50 % und vermindert damit die Abdrift von Pflanzenschutzwirkstoffen auf Nachbarflächen
  •  BOSTAT sorgt für einen stabilen Herbizidfilm bei VA-MittelnBOSTAT kann mit AHL und Wasser und mit AHL pur gemischt werden
  •  Aufwandmenge 200 ml / ha – (auf leichten Böden < 40 BP höhere AWM  400 ml  wählen)