KW16 vom 17. April 2019

Der Raps steht auch in kühlen Lagen kurz vor der Blüte.
In den nächsten Tagen steht die Behandlung gegen Sclerotinia an.
Bevor es in den blühenden Raps geht: Ist die Spritze sauber?

Der Raps ist in der Vollblüte in einem sehr empfindlichen Entwicklungsstadium.
Die Spritze und die Filter müssen jetzt absolut sauber sein!
Eine vorherige Reinigung mit JET CLEAR Spritzenreiniger gibt hier Sicherheit.
Die Fungizidspritzung gegen Weißstängeligkeit ist die rentabelste Fungizidmaßnahme im Raps und bringt regelmäßig die größten Ertragseffekte.
Und:
In dieser Behandlung sollten Sie keine Tankmix-Experimente ausprobieren! Insbesondere die Zumischung von Blattdüngern sollte unterbleiben.
Lediglich VULKANO kann als Nährstoffkomplex mit 3,0 L/ha eingesetzt werden.

Die Blütenbehandlung im Raps stellt besonders hohe Anforderungen an die Applikationstechnik

Weißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum) in Winterraps:

Infektionszeitraum: April – Juni

Der Wind trägt die Pilzsporen in den Raps. Herabfallende Blütenblätter in den Blattachseln bilden das Nährmedium. Sobald Feuchtigkeit und steigende Temperaturen im Bestand herrschen, wächst der Keimschlauch in geschwächtes Gewebe und bildet das Mycel. Hierzu reicht bereits die Taubildung aus!

Zeitpunkt der Fungizidbehandlung:

Die Blütenbehandlung sollte nicht zu früh erfolgen.
Einsatztermin ist die Vollblüte BBCH 65, sobald 50-60% der oberen drei Blütenstände offen sind und erste Blütenblätter abfallen.

Die zugelassenen Fungizide bewegen sich alle auf gleichem Leistungsniveau. Wichtig ist, den gesamten Bestand möglichst tief und vollständig zu benetzen.

Hierbei muss eine robuste Wirkstoffmenge besonders die Blattachseln und Verzweigungen erreichen, damit die Pflanze über einen langen Infektionszeitraum geschützt ist. Besonders wichtig ist die vollständige Benetzung bis tief in den Bestand hinein. Durch Zugabe des Superbenetzers ACXCESS wird die Oberflächenspannung des Tropfens um 70 % reduziert und die Kriechfähigkeit verbessert. Die Spritzbrühe ist dadurch in der Lage, das Fungizid auch in die kleinsten Oberflächenstrukturen des Sproßes zu bringen.

Wasseraufwandmenge:
Fungizid + 200-300 L/ha Wasser + 0,2 L/ha ACXCESS Superbenetzer

Langsame Vorfahrt (5-6 km/h !) unterstützt das gute Eindringen der Tropfen in den Bestand.
Die Anwendung in den Abendstunden verringert die Abknickverluste durch den Schlepper.

Falls abgehängte Düsen „Droplegs“, eingesetzt werden können, ist dies ein zusätzlicher Beitrag zum Bienenschutz.
Auch bienenungefährliche Mischungen am besten in den späten Abendstunden ausbringen.